
Unser Lebensraum
Das St. Hildegard Senioren- und Pflegezentrum Rhede bietet älteren Menschen mit Pflegebedarf ein sicheres und geborgenes Zuhause. Für alle, die ihren eigenen Haushalt nicht mehr führen möchten oder können, stehen wir mit fachkundiger Pflege und medizinischer Unterstützung rund um die Uhr zur Seite. Unsere abwechslungsreichen Freizeit- und Kontaktmöglichkeiten bereichern den Alltag, fördern soziale Begegnungen und helfen, Einsamkeit zu überwinden. Unser Anspruch ist es, eine Umgebung zu schaffen, die Sicherheit bietet und gleichzeitig individuelle Freiheiten respektiert – für eine hohe Lebensqualität und ein erfülltes Leben."
Hausgemeinschaft
Gemeinschaft und Privatsphäre
Unsere Bewohnerinnen und Bewohner teilen sich auf zwei Hausgemeinschaften (Krechtung und Vardingholt) mit je 13 Bewohnerinnen und Bewohner sowie zwei weitere Wohnbereiche (WB 1 und WB 2), in denen jeweils 22 bzw. 32 Bewohnerinnen und Bewohner leben, auf.
Die Wohngemeinschaften verfügen jeweils über eine eigene Küche, in der täglich alle Mahlzeiten zubereitet und frisch gekocht werden. Ebenso fallen hier alltägliche hauswirtschaftliche Tätigkeiten an und es werden Gruppenaktivitäten durchgeführt. Jede Hausgemeinschaft besteht dazu aus mehreren großzügigen Einzelzimmern und einem Doppelzimmer, welche alle mit einem eigenen Bad ausgestattet sind. Dadurch wird unseren Bewohnerinnen und Bewohnern jederzeit die Möglichkeit zum Rückzug in die eigenen vier Wände geboten. Durch das Angebot, sein Zimmer auch mit eigenen Möbeln einzurichten, hat jeder Gast von Anfang an einen Bereich, der ihm vertraut ist. Das Einleben im neuen Umfeld des Senioren- und Pflegezentrums fällt dadurch bedeutend leichter. Auf Wunsch wird das Mobiliar auch von uns gestellt.
Unsere beiden traditionellen Wohnbereiche 1 und 2 arbeiten aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nur teilweise nach dem Hausgemeinschaftskonzept. So wird hier die Wäsche z.B. noch extern gewaschen und das Essen aus der Krankenhausküche bezogen.
Einbindung in die Organisation
Unsere Hausgemeinschaften sind in die Organisation einer stationären Altenhilfe-Einrichtung eingebunden. Verwaltung, Leitung und Haustechnik werden konventionell betrieben, während Hauswirtschaft, Pflege und soziale Betreuung neu konzipiert sind. Präsenzkräfte sind den ganzen Tag anwesend und leben den Alltag gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, um eine vertraute und geborgene Umgebung zu schaffen.
Ressourcenorientierte Pflege und gemeinschaftliches Leben
Unsere Pflege unterstützt die Teilhabe am gemeinschaftlichen Leben und hilft bei Kompetenzeinbußen und altersbedingten Krankheiten. Ziel ist die Erhaltung bzw. Wiedererlangung von Kompetenzen, um individuelle Wünsche und Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner zu fördern.
Die Kernelemente der Hausgemeinschaft sind wie folgt:
- Familienähnlichkeit: Durch das Zusammenleben in kleinen Gruppen und durch permanente Anwesenheit einer Bezugsperson wird eine familienähnliche Atmosphäre entwickelt.
- Geborgenheit: Durch die familienähnliche Kleingruppe und durch eine Gemeindenähe der Einrichtung bleiben die sozialen Strukturen der Bewohner erhalten.
- Normalität: Um Familienähnlichkeit und Geborgenheit zu gewährleisten, orientieren sich die Aktivitäten an denen eines „normalen“ Haushaltes.
- Dezentralität: Eine zentrale Versorgungsstruktur verhindert in der Regel jeden Ansatz der Selbstversorgung und Selbstständigkeit. Insofern hat die Aufhebung oder sinnvolle Zurückführung von zentraler Versorgung nicht nur eine strukturelle, sondern vor allen Dingen eine wichtige inhaltliche Bedeutung.




In Gesellschaft und nicht allein
Anregung durch gemeinsame Aktivitäten sind für unsere Bewohnerinnen und Bewohner genauso wichtig, wie die Möglichkeit sich in die eigenen „Vier Wände“ zurückziehen zu können. Denn gemeinsame Aktivitäten sind dabei für das Wohlbefinden unserer Seniorinnen und Senioren sehr wichtig.
Auf eine Beschäftigungstherapie, die auf einer weitgehend künstlichen Animation beruht, wird im St. Marien Senioren- und Pflegezentrum in Ahaus jedoch verzichtet. Die Bewältigung des Alltages spiegelt sich in der Tagesstruktur der Hausgemeinschaft wider. Unsere Bewohner erleben im positiven Sinne einen „ganz normalen Alltag“.
Soweit erforderlich und sinnvoll werden therapeutische Maßnahmen eingesetzt wie:
- Validation
- Musiktherapie
- Basale Stimulation
Alltag gestalten
Die Präsenzkräfte gestalten mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zusammen „ihren“ Alltag. Folgende Aktivitäten werden u.a. angeboten:
- Kochen
- Vorlesen (Tageszeitung, Bücher)
- Spielnachmittage
- Hausarbeiten
- Gemeinsames Singen
- Film und Fernsehen
Zu den hausgemeinschaftsübergreifenden Aktivitäten zählen u.a.:
- Gemeinsames Rosenkranzbeten
- Heilige Messe
- Sitzgymnastik
- Monatliches Kino
- Feste und Feiern im Jahresverlauf